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WM-Bronze in Astana, Kasachstan

1. September 2015. Beim Jahreshöhepunkt in der kasachischen Hauptstadt Astana wurden vergangene Woche die Titel der Weltmeister in den jeweiligen Gewichtsklassen ausgekämpft. Ich hatte mir vorgenommen, um eine Medaille zu kämpfen. Dieses Ziel habe ich mit einer Bronzemedaille erreicht, sodass ich insgesamt zufrieden bin.

Der Wettkampftag begann nach einem Freilos mit Siegen über FOGASY (HUN, #39) und KUMRIC (CRO, #79). Bei Beiden holte ich zunächst ein Waza-ari raus, und dann konnte ich die Kämpfe erfolgreich mit Juji-gatame vorzeitig beenden. Im Viertelfinale musste ich mich dem späteren Sieger HAGA (JPN, #8) nach vollen fünf Minuten Kampfzeit aufgrund eines Shido-Nachteils geschlagen geben. In der Trostrunde stand ich MAMEDOV (KGZ, #100) gegenüber, der mich dazu Zwang einen Shido-Nachteil auszugleichen. Zur Halbzeit etwa konnte ich ihn mit einem Seoi-nage besiegen und zog so in „kleine Finale“ ein. Im Kampf um Bronze stand ich dann meinem TSV-Bundesligakollegen und Titelverteidiger KRAPLEK aus Tschechien gegenüber. Lukas schien an diesem Tag nicht in Bestform zu sein. Mittels einer Handtechnik konnte ich ihn nach rund 2 Minuten mit Ippon vorzeitig besiegen und mir – wie schon im Jahr 2013 – eine WM-Bronzemedaille sichern.

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© Fotos: DJB & KSC ASAHI SPREMBERG e. V.

 

Nach einem erfolgreichen Samstag in der Individualkonkurrenz ging es am darauffolgenden vergangenen Sonntag mit den Jungs nochmal auf die Tatami. Innerhalb von etwa 30 Stunden absolvierte ich insgesamt acht Kämpfe, lediglich eine Begegnung musste ich ganz knapp aufgrund eines Shido-Nachteils abgeben. Aus dem selbigen Grund hat es mit dem Finaleinzug auch für unser Team nicht geklappt, und am Ende blieb uns nur Platz 5. Hauptsache aber - bis auf meine kleine Schramme - blieben alle verletzungsfrei. Weiter geht’s...

 

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Judo-Weltmeisterschaft 2015: Interview mit Dimitri Peters